Bekanntlich entsteht durch das Zusammentreffen von Wasser und Stahl Korrosion, auch Rost genannt. Diese Korrosion findet auch in Ihrem Heizöltank statt. Eine chemische Verbindung aus Wasser, Schwebteilchen und dem Schwefelanteil des Heizöls, geht eine Mischung ein, die sich am Boden absetzt und mit dem Stahlboden reagiert. Langsam entsteht Flächenkorrosion und Lochfraß. Werden diese Korrosionen nicht behandelt, so besteht die Gefahr, dass der Tank undicht wird. Bei doppelwandigen Stahltanks führt das zwar nicht zum Auslaufen des Öls, das Leckwarngerät jedoch zeigt Alarm an . Eine nachträgliche Reparatur, wenn ein Tankblech bereits durchgerostet ist, ist um ein vielfaches teuerer als ein Tankreinigungsservice in geeigneten Intervallen. Ebenso schützt die rechtzeitige Tankreinigung vor Brennerstörungen. Der Brenner saugt somit nur gutes Heizöl an. Neben der Tankreinigung wird das Tankzubehör selbstverständlich mitgeprüft, so dass am Ende der Wartungsarbeiten ein Tankzustandsbericht erstellt wird. Tankreinigung und Wartung optimaler Weise alle 5 – 7 Jahre
Jeder Betreiber einer Anlage zur Lagerung oder zur Leitung wassergefährdender Stoffe hat die Pflicht, regelmäßig und selbstständig die Wirksamkeit der zum Schutz der Gewässer getroffenen Vorkehrungen überprüfen zu lassen. Durch die wiederkehrende Überprüfung können Mängel frühzeitig erkannt und sofort behoben werden. Somit werden gravierende Umweltschäden vermieden. Nähere Informationen zur Regelmäßigen Prüfung von Betriebsanlagen nach § 82b GewO 1994 finden Sie auf der Homepage der Wirtschaftskammer unter www.wko.at
Der Auffangraum bei einem Tank im Keller ist der wichtigste Faktor bei einem evtl. Ölschaden. Ob nun der Tank überfüllt worden, oder eine Leckage entstanden ist, die Auffangwanne fängt das ausgetretene Heizöl auf. Damit wird vermieden, dass das Heizöl in das Grundwasser sickert. Diese Gewährleistung hat man nur dann, wenn selbstverständlich die Auffangwanne an allen Stellen dicht ist. Dieser muss mindestens mit einem Ölfesten dreischichten Anstrich versehen sein. Mindestens ein mal im Jahr sollte der Auffangraum besichtigt werden, um evtl. auftretende Risse am Mauerwerk rechtzeitig zu bemerken. Das Mauerwerk “arbeitet” in den meisten fällen. Dadurch entstehen auf kurz oder lang erneut Risse an dem Anstrich. Die Auffangwanne ist undicht. Durch die Weiterentwicklung der Technik hat man das Problem mit den Rissen am Mauerwerk erkannt und daran gearbeitet. Eine Folie für den Auffangraum wurde entwickelt, die die Auffangwanne sicher abdichtet und das dauerhaft. Es empfiehlt sich statt des Anstriches, den Raum mit einer Folie auskleiden zu lassen. Diese wird vor Ort zusammengeschweißt und montiert. Da Trittschutzmatten und unter dem Tank Hartgummistreifen verlegt werden, ist ein defekt der Folie fast unmöglich. Selbst wenn der Tank mit einer Kunststoffinnenhülle versehen ist, und damit alle gesetzlichen Auflagen erfüllt sind, empfiehlt es sich, die Auffangwanne sanieren zu lassen. Die Kunststoffinnenhülle ist nur ein Schutz gegen Leckage. Bei einem Überfüllschaden läuft das Heizöl trotzdem in die Auffangwanne. Falls diese nicht öldicht ist, ist ein Gewässerschaden nicht auszuschließen.
Tankinnenhüllen sind wie eine zweite Haut, die den Tank von innen auskleidet. Dadurch wird der Tank doppelwandig und auslaufsicher.

Die Vorteile der Innenhülle (Leckschutzauskleidung)
Der Tank wird durch die maßgefertigte Innenhülle doppelwandig und erfüllt die gesetzlichen Vorgaben. Dauerhafte, ununterbrochene Überwachung der Dichtheit des Tanks und der Innenhülle durch den Leckanzeiger Sofortige optische und akustische Alarmanzeige bei der kleinsten Undichtheit Im Alarmfall kann keine Lagerflüssigkeit auslaufen, da eine der beiden Wandungen (Tankwand oder Innenhülle) das Lagergut zurückhält

Diese Art des Schutzes ist für alle Erdtanks (einwandig und doppelwandig) & alle Kellertanks geeignet, da die sichere Lagerung von Heizöl (siehe Tankschutz) gesetzlich vorgeschrieben ist.
Wird der Heizöltank nicht mehr benötigt, so ist dessen fachgerechte Stilllegung inklusive Demontage notwendig. Dies ist der Fall, wenn etwa ein Wechsel des Energieträgers geplant oder der alte Tank nicht mehr sanierungsfähig ist. Darüber hinaus ist eine Demontage auch dann sinnvoll, wenn der Tankraum generell nicht mehr benötigt wird.

Die Stilllegung von Erdtanks.
 Dabei wird der Erdtank geöffnet und entgast. Experten reinigen und entölen die Innenwände. Anschließend werden sämtliche Öl führenden Leitungen gespült. Der Fachmann legt alle Anschlüsse still und entsorgt die Leckflüssigkeit. Abschließend ist sowohl die Stilllegungsbescheinigung zu erstellen als auch die Dichtheitsprüfung durchzuführen. Die Dichtheitsprüfung dient dazu, um die Dichtheit des Tanks sowie jene der Öl führenden Leitungen zu bestätigen. Eine Stilllegung ist auch bei Kellertanks sinnvoll, etwa wenn der Tankraum nicht mehr länger benötigt wird. Die endgültige Stilllegung von Erdtanks setzt eine vorangehende fachgerechte Außerbetriebnahme des Tanks voraus. Zusätzlich demontiert der Experte das Leckschutz- bzw. Leckanzeigesystem, soweit vorhanden. Danach verfüllen die Spezialisten den Erdtank sowie den Schacht komplett mit einem speziellen fließfähigen Füllstoff. Die Tankanlage ist nun endgültig stillgelegt und kann im Erdreich bleiben. Auch unterirdische Heizöltanks können fachgerecht entsorgt werden. Dabei legt das Expertenteam den Erdtank mit einem Bagger frei und entfernt ihn mit einem Kran. Nach der ordnungsgemäßen Stilllegung wird der Tank zerschnitten und dem geltenden Abfallgesetz entsprechend entsorgt.

Die Demontage von Kellertanks
Experten öffnen dazu den Heizöltank und entgasen diesen. Danach werden die Innenwände gereinigt und entölt. Der Tank wird explosionssicher zerschnitten. Die klein geschnittenen Teile werden ins Freie transportiert und gemäß dem geltenden Abfallgesetz entsorgt. Um die Bildung von Geruch und Rauch zu vermeiden, setzen die Fachleute dabei ein Hochleistungsgebläse ein.